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„Rehragout“ meets „Old MacDonald“: BBMV-Bläserklassenwettbewerb mit neuem Teilnehmerrekord

Rund 1000 Kinder machten den diesjährigen BBMV-Bläserklassenwettbewerb zu einem echten Spektakel nach Noten. In gleich drei Vortragsräumen ließen sich die 41 Bläserklassen aus ganz Bayern (von Pfronten im Allgäu bis Kronach im Frankenwald) von den Jurorenteams bewerten – und natürlich ließen sie sich auch gute Tipps für die zukünftige Arbeit mit auf den Weg geben.

Im Löwenbräukeller war die Altersgruppe 1 der weiterführenden Schulen am Werk, im Augustiner-Keller war die AG2 am Werk, während im dritten Vortragsraum, der Grundschule an der Alfonsstraße in die Bläserklassen beider Altersgruppen der Grund- und Mittelschulen ihre Wettbewerbsbeiträge vortrugen. In der Altersgruppe 1 waren wie jedes Jahr diejenigen Bläserklassen zusammengefasst, die sich im ersten Ausbildungsjahr befinden, während in der AG2 die Bläserklassen im zweiten Ausbildungsjahr antraten.

Landesdirigent Frank Elbert, der selbst in der Jury der AG1 der weiterführenden Schulen ganze 16 Vorträge hörte, zeigte sich sehr beeindruckt: „Ich bin immer wieder fasziniert, wie toll Ihr schon nach einem knappen Jahr Bläserklasse spielen könnt!“ Vor allem begeisterte den Landesdirigenten der steigende Anteil an Volksmusikstücken, die zunehmend auch in der AG1 gespielt werden, obwohl sie hier nicht zum Pflichtprogramm gehören. Dies dürfte auch Karl-Heinz Knoll vom Festring München durchaus zufrieden stellen, denn der Festring unterstützt nicht nur seit Jahren den Bläserklassenwettbewerb (gemeinsam mit dem Augustiner-Keller und dem Löwenbräukeller). Der Festring ermöglichte auch die Bearbeitung zahlreicher Volksmusikstücke von „Hans bleib do“ bis zum berühmten „Rehragout“ oder zur „Sternpolka“ für Bläserklasse, damit das Repertoire sich gerade für die Jüngsten nicht auf „Old MacDonald“ beschränkt – was natürlich trotzdem nicht aus dem Bläserklassen-Repertoire wegzudenken ist. Übrigens steigt auch der „Lederhosen-Anteil“ bei den Bläserklassen von Jahr zu Jahr: immer mehr Bläserklassen entscheiden sich gegen ein einheitliches T-Shirt und setzen stattdessen auf Lederhosen und Dirndl.

Die höchste Wertung des Wettbewerbs erzielte die Bläserklasse „Blechsalat“ aus Thannhausen mit ihrem Dirigenten Rainer Steber und mit unglaublichen 298 von 300 Punkten. Zwei Sonderpreise wurden für besonders einfallsreiche Präsentationen vergeben: Die Bläserklasse der Mittelschule Pfronten erhielt eine Klarinette, die Bläserklasse 6c des Gymnasiums Geretsried eine Trompete, beide Instrumente wurden von der Firma B&S aus Geretsried gesponsert.

Auch im kommenden Jahr soll wieder ein Bläserklassenwettbewerb stattfinden. Der Termin steht bereits fest: Wie in den vergangenen Jahren soll der Wettbewerb am Freitag nach Christi Himmelfahrt stattfinden, also am 11. Mai 2018.


Meldung vom 26.05.2017