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Volks- und Blasmusik auf BR Heimat

Nachdem die Umstellung der Blasmusik-Sendungen von BR1 auf BR Heimat veröffentlicht wurde und uns erste kritische Stimmen erreichen, wollen wir als Bayerischer Blasmusik Stellung nehmen.

Der Bayerische Rundfunk hat uns Ende November über seine Planungen informiert. Nach intensiven Gesprächen mit den Verantwortlichen im Bayerischen Rundfunk (Intendant, Hörfunkdirektor, Stefan Frühbeiß von BR Heimat) und auch den Moderatoren der Blasmusiksendungen Georg Ried und Stephan Ametsbichler in den letzten Wochen, haben wir der Verlegung der Blasmusiksendungen nach BR Heimat zugestimmt. Die Sendungen werden ja nicht ersatzlos gestrichen, sondern von BR1 nach BR Heimat verlagert.

Der Bayerische Rundfunk bietet der Volks- und Blasmusik mit BR Heimat eine tatsächliche neue Heimat und hat das Blasmusikprogramm mit Sendungen am Samstagmittag, -abend und Sonntagmittag (zwei Stunden statt einer) deutlich ausgeweitet. 
Die Welle BR Heimat bietet gerade auch unseren zahlreichen jüngeren Blasmusikern die Möglichkeit, neue Volks- und Blasmusik, wie z.B. Tradimix oder Volxmusik, zu hören und selbst dort auch Sendemöglichkeiten zu bekommen, für die es in UKW keine Sendeplätze gab.

Selbst wenn DAB-Radios noch nicht so verbreitet sind wie UKW-Radios, kann BR Heimat bereits jetzt über zahlreiche andere Kanäle (Kabel, Satellit, Internet, BR-App) empfangen werden. Die DAB-Geräte selbst gibt es in zahlreichen verschiedenen Varianten und zu bezahlbaren Preisen. Zudem wird – wie andere Länder beweisen - das digitale Radio das Medium der Zukunft werden.

Auch wenn der Abschied von jahrzehntelangen Gewohnheiten immer schmerzt, wollen wir durch intensive Werbung unsere Mitglieder davon überzeugen, der Blasmusik ins digitale Radio zu folgen. Der Bayerische Rundfunk hat uns zugesagt, diese Überzeugungsarbeit mit zu unterstützen. In der "Bayerischen Blasmusik" werden wir in den nächsten Ausgaben auf die verschiedenen Empfangsmöglichkeiten hinweisen.


Meldung vom 03.02.2016