Blasmusik-Radiotipps für Februar

Blasmusiksendungen auf BR Heimat im Februar

14. Februar (Faschingssamstag), 11.05 Uhr: »Treffpunkt Blasmusik« mit Werner Aumüller

»A mortz Gaudi …!«: Blasmusik zum Fastnachtswochenende

Bei Fasching, Karneval und Fastnacht darf eines nie fehlen: die Blasmusik. Ob großes Blasorchester, kleine Bläsergruppe oder groovende Big Band – sie alle sorgen für Stimmung bei Umzügen, Bällen, legendären Kappenabenden und beim Kinderfasching. In dieser Sendung widmen wir uns der Blasmusik in der fünften Jahreszeit. Sie zeigt sich hier von einer ganz anderen Seite: frech, mitreißend, humorvoll – und weit über böhmische Polkas und sinfonische Klänge hinaus.

 

14. Februar (Faschingssamstag), 17.05 Uhr: »Das Blasmusikkonzert« mit Stephan Ametsbichler

Lasst Blumen sprechen! Ein Melodienstrauß zum Valentinstag

Eigentlich ist er ja eine Erfindung der Blumenhändler, aber auch nur eigentlich. Denn bereits im 14. Jahrhundert bedachten sich die Adeligen am englischen Königshof mit Blumen und kleinen Geschenken. Später machten Valentinsgrußkarten auch in anderen anglikanischen Ländern die Runde. Vor allem im 19. Jahrhundert kam es zu einem wahren Boom, der letztlich die ganze Welt erfasste und in Deutschland besonders nach dem 2. Weltkrieg durch Engländer und Amerikaner Verbreitung fand.

Grundlage dafür ist der Gedenktag des Heiligen Valentin am 14. Februar. Er gilt als der Schutzpatron der Liebenden und wurde schon im 4. Jahrhundert als Märtyrer verehrt. Und so beschenkt sich, was sich liebt, bis auf den heutigen Tag mit kleineren und größeren Aufmerksamkeiten.

Im »Blasmusikkonzert« lassen wir dazu Blumen sprechen: Wir überreichen »Rosen aus dem Süden«, bitten zu einem »Blumenwalzer« aufs Parkett, beobachten einen Schmetterling und eine Blume, und müssen aber auch zusehen, wie »Carmen« Don José die Blumen vor die Füße wirft, weil sie ihn nun doch nicht mehr liebt.

 

21. Februar, 11.05 Uhr: »Treffpunkt Blasmusik« mit Marinus Weidinger

In dieser Sendung sind dabei: die Musikkapelle Aschau, die Blaskapelle Baierbrunn, die Blaskapelle Frieding, die Stadtkapelle ­Illertissen, die Stadtkapelle Kempten, die Musikkapelle Kiefersfelden, die Stadtkapelle Memmingen, die Jugendblaskapelle Mindelheim, die Musikkapelle Neubeuern, der Musikverein Ober­ammer­gau, die Marktkapelle Obernzell, die Musikkapelle Rohrdorf, die Stadtkapelle Wasserburg am Inn und andere.

 

21. Februar, 17.05 Uhr: »Das Blasmusikkonzert« mit Karlheinz Brand

In memoriam: Kenneth J. Alford und Percy A. Grainger

Am 21. Februar 1881 wurde in London Kenneth J. Alford geboren. Er entschied sich schon in jungen Jahren für den Militärdienst und machte dort als Musiker Karriere: zunächst als Kapellmeister in der Armee, später als Musikdirektor bei den Royal Marines. Und auch als Komponist wurde Kenneth J. Alford berühmt: Sein bekanntester Marsch ist der »Colonel Bogey March«.

Im australischen Brighton kam Percy A. Grainger zur Welt. Er ist den Freunden der sinfonischen Blasmusik durch seine vielen Werke bekannt, die er für Blasorchester geschrieben hat, zum Beispiel »Molly on the Shore«, »Children’s March« und »Lincolnshire Posy«.

Das »Blasmusikkonzert« erinnert an die beiden Musikerpersönlichkeiten. Ihre Werke zum Klingen bringen die Bläserphilharmonie Werneck, die Echinger Blaskapelle, WiBraPhon, das Nordbayerische Jugendblasorchester und andere.

 

 

28. Februar, 11.05 Uhr: »Treffpunkt Blasmusik« mit Werner Aumüller

Zum Todestag von Johann Brussig: Lohnarbeiter, Komponist und Verleger

Johann Brussig: ein Name, den man viel öfter hören sollte. Der Komponist, Arrangeur und Musiker hat sich mit seinen Werken für Blasorchester, Kammermusik und solistische Besetzungen einen festen Platz in der Blasmusikszene erarbeitet. Seine Kompositionen verbinden handwerkliche Präzision mit großer Spielfreude und einem feinen Gespür für Klangfarben. In unserer Hörfunksendung stellen wir das Schaffen von Johann Brussig näher vor: von mitreißenden Konzertstücken über ausdrucksstarke Choräle bis hin zu originellen Bearbeitungen. Dazu gibt es Hintergründe zu seinem Werdegang, Einblicke in seine kompositorische Arbeit und natürlich viele Beispiele seiner Musik.

 

28. Februar, 17.05 Uhr: »Das Blasmusikkonzert« mit Stephan Ametsbichler

Manfred Lipp: 60 Jahre Leben für die Blasmusik

»Ein leidenschaftlicher Musiker am Saxofon und an der Klarinette, ein Visionär als Musikschulleiter und Dirigent, der seine Ziele zu vermitteln, aber auch durchzusetzen wusste«, so ließe sich so manche verdiente Seele aus dem Blasmusikleben charakterisieren. Stellvertretend für diese besonders engagierten Pioniere der Blasmusikwelt steht Manfred Lipp aus Wertingen. Seit seinem 12. Lebensjahr ist er als Musiker aktiv und hat über 40 Jahre lang als Musikschulleiter und Dirigent in Wertingen Zeichen gesetzt – unter anderem mit Uraufführungen und einer Reihe beispielhafter und wegweisender CD-Einspielungen. Ausschnitte aus diesen Tonträgerproduktionen illustrieren das Wirken dieses außergewöhnlichen Mentors der Sinfonischen Blasmusik.

 

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